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egs-Netzwerk ist davon überzeugt, dass man die Komplexität
ökologischer Probleme am besten versteht, wenn man sich
"ins Feld" begibt und die Probleme und ihre Lösungsmöglichkeiten
vor Ort analysiert. Aus
diesem Grunde organisiert das egs-Netzwerk Umwelt-Exkursionen.
Die
Exkursionen werden von Fachleuten vorbereitet und geleitet.
Sie erarbeiten auch umfassende Dokumentationen für die
Exkursionsteilnehmer zur Auf- und Nachbereitung des Exkursionsprogramms.
egs-Exkursionen richten sich an den interessierten Bürger
wie an Entscheidungsträger in Institutionen, an Fachleute
wie an Studenten. Sie richten sich an alle, die sich für
die nachhaltige Entwicklung und Nutzung unserer Umwelt im
Sinne der Rio-Deklaration interessieren (Excursio
Info-Flyer zum downloaden
0.06MB).
Wenn
Sie an einer egs-Exkursion teilnehmen möchten,
eine Exkursionsidee mit dem egs-Netzwerk umsetzen
wollen oder mehr über das egs-Netzwerk unabhängiger
Umweltwissenschaftler wissen möchten, dann geben wir
Ihnen gern Auskunft. Weiterhin können Sie ein Anmeldeformular
(0.02MB) mit weiteren Informationen runterladen.
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Wo
steht das Kanzleramt? Eine raumzeitliche Spurensuche.
3-Stunden / im ganzen Jahr.
Im Rahmen dieser halbtägigen Exkursion wird die raum-zeitliche
Entwicklung des Spreebogens in Berlin vorgestellt, der bis
zum Jahre 1989 durch die Mauer geteilt war. Unsere Spurensuche
führt uns zu Orten der Weltgeschichte, zu einer Fläche,
die seit dem Bau der Mauer bis zu ihrem Fall brachlag und
in wenigen Jahren re-vitalisiert wurde. In diesem Zusammenhang
werden die Massnahmen zur Erkundung der komplizierten Baugrundbedingungen
vorgestellt und der Umbau des Geländes erläutert,
der eine Herausforderung für Ingenieure, Architekten
und Künstler war und immer noch ist.
Weitere
Exkursionsbeschreibung (0.04 MB), |

Das
Buch zur Exkursion: Wo steht das Kanzleramt? Bebra Berlin |
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Alemannische
Profile: Küche, Keller und Geologie: Ein regionaler
Vergleich. 5-tägig / immer im Oktober.
Küche
und Keller einer Region hängen auch von den geologischen
Gegebenheiten ab. Dies gilt insbesondere für den Wein,
aber auch für die anderen Zutaten einer schmackhaften
Mahlzeit. An drei Beispielen aus den geologischen Regionen
Hochschwarzwald, Kaiserstuhl und Vogesen wollen wir die
jeweiligen regionalen Besonderheiten bewusst machen. Wir
übernachten im Gasthof Esche in Hinterzarten im Hochschwarzwald.
Dort genießen wir die feine Schwarzwälder Küche
mit erlesenen Kräutern, die von Küchenchef Josef
Fehrenbach und seinem Team zubereitet wird. Unsere Tagestouren
führen uns darüber hinaus in den Kaiserstuhl und
in die Vogesen. Bei der gemeinsamen Zubereitung eines Menüs
wenden wir die neu erworbenen Kenntnisse an.
Weitere
Exkursionsbeschreibung (0.08 MB).
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Die
Brache als Chance: Das schrumpfende Zentrum Deutschlands.
Diese
ganztägige Exkursion zeigt benutzte und vernutzte postindustrielle
Räume - Bergbaubrachen, Industriebrachen, Militärbrachen,
Siedlungsbrachen, Investitionsbrachen. Durch die Begehung
des brach gefallenen Landes wird die Dimension vernutzter
Räume anschaulich. Die zu grunde liegenden sozioökonomischen
Mechanismen und ihr ökologischer Impakt werden unmittelbar
begreiflich. Deutlich wird aber auch, dass vernutzter Raum
nicht aufgegeben werden muss. Vielmehr birgt die historische
Überprägung auch die Chance, lebenswerten Siedlungs-
und Naturraum zu schaffen. Weitere
Exkursionsbeschreibung (0.01MB)
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Steine
- Wasser - Farbe: Die Schweizer Alpen. 4-tägige
Exkursion / August-September und nach Vereinbarung.
Steine
und Wasser prägen die Alpen, geben ihnen einen eigenen,
unverwechselbaren Farbenglanz. Wieso definieren wir nicht
einmal das Potential einer Landschaft über Farben?
Welche Farbe hat Gestein? Welche Farbe hat Wasser? Wir fragen
weiter: Welche Farbe hat die Zerstörung von Landschaft?
Welche Farbe hat der Landschaftsschutz? Unsere Entdeckungsreise
ist ein Versuch, die einzigartige Alpen-Landschaft sowohl
wissenschaftlich zu beobachten als auch ästhetisch
wahrzunehmen: als Zusammenklang von Stein, Wasser und Farbe.
Die Exkursion wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit
dem Fachverein Arbeit und Umwelt FAU.
Ein Teil der Exkursionsgebühren kommt Projekten des
Umweltschutzes zugute. Weitere
Exkursionsbeschreibung (0.04MB)
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Kohle
– Stahl – Industrie – Kultur: Niedergang
einer Industrieregion und ihre Re-Vitalisierung. 1- oder 2-tägig,
auf Wunsch mit dem Fahrrad.
Das
Ruhrgebiet vollzieht seit der Kohle- und Stahlkrise einen
tiefgreifenden Strukturwandel. Alte, brachliegende Industrieareale
werden saniert und neu genutzt. Viele dieser Projekte
wurden von EU-Strukturfonds unterstützt, zum einen
wegen der von ihnen ausgehenden ökonomischen Impulse,
zum anderen aufgrund ihres ökologischen Anspruchs
im Sinne der Rio-Konvention.
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Von
den Phöniziern zum Weltkulturerbe: Kultur,
Geologie, Bergbau und Naturerleben in Südspanien. 4-tägig
/ jedes Jahr um Pfingsten.
Die
Gegend um Sevilla ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.
Der Besucher ist beeindruckt von der erstaunlichen kulturellen
Vergangenheit, die in grandiosen Bauwerken erhalten ist
wie der Giralda und dem Alcazar. Der Geologe ist begeistert
von den Gebirgen der Sierra Morena und der Betischen Kordillere,
aber auch von der Kraft der Flüsse, die die jungen
Sedimente in den Golf von Cadiz transportieren, und er blickt
auf eine Landschaft, die seit den Phöniziern durch
den Bergbau geprägt ist. Der Ökologe fühlt
sich zum Donana-Nationalpark hingezogen, mit seinen bemerkenswerten
Ökosystemen, das seit 1994 als UNESCO-Welterbe der
Menschheit gilt. Und der Naturschützer ist alarmiert
über die Verwundbarkeit der Region, die erst vor wenigen
Jahren knapp einer Umweltkatastrophe entkam. Weitere
Exkursionsbeschreibung (0.05 MB). Exkursionsbericht 2007/1, Exkursionsbericht 2007/2.
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Umwelt,
Armut, Kommunikation – Eine transdisziplinäre
Exkursion nach Belo Horizonte, Brasilien. 5-tägig
/ jedes Jahr vor Karneval
oder nach Vereinbarung.
Brasilien
erscheint als ein Land der Extreme – doppelt so
gross wie Europa bietet es mit 7400 km Atlantikküste
die schönsten Strände neben den ärmsten
Favelas. Obwohl der Regenwald für seine einzigartige
Biodiversität und seine Funktion für das Klima
der Erde bekannt ist, wurde er bis auf einen Bruchteil
seiner ursprünglichen Ausmasse abgeholzt. Und obwohl
das durchschnittliche Einkommen den Status eines Entwicklungslandes
im Übergang erlaubt, leben immer noch zehn Prozent
der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Die Exkursion
befasst sich mit diesen Widersprüchen, indem sie
drei für Schwellenländer typische Aspekte aufgreift:
Umweltschutz, Armut und Kommunikation. Die Exkursion macht
den Zusammenhang zwischen diesen drei Aspekten deutlich.
Strategien werden vorgestellt, wie Armutsbekämpfung
und Ressourcenausbeute mit den Vorgaben einer Nachhaltigen
Entwicklung harmonisiert werden können. Dieser Harmonisierungsprozess
wird stimuliert durch die Arbeit kritischer Medien in
Berichterstattungen und Kommentaren.
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